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Fest gebundener Asbest

auch: starkgebunden, stark gebundener Asbest

Zuletzt aktualisiert am 23. September 2026

Fest gebundener Asbest sitzt in einem harten Trägermaterial, meist Zement. Fachlich wird er über die Rohdichte abgegrenzt: über 1.000 kg/m³. Typische Fälle sind Dach- und Fassadenplatten aus Asbestzement. Das Gegenstück ist schwach gebundener Asbest. Die Fasern werden erst frei, wenn das Material bearbeitet oder zerbrochen wird. Flexen, Bohren und Hochdruckreinigen sind deshalb die klassischen Fehler.

Woran erkennbar: Hart, mineralisch, zementartig. Auf unserer Seite: „Dach und Fassade“.

Verwandte Begriffe

  • Schwach gebundener Asbest

    Schwach gebundener Asbest ist weich, leicht und bröselig; der Asbestanteil liegt oft über 60 Prozent, die Rohdichte unter etwa 1.000 kg/m³.

  • Asbestzement

    Asbestzement besteht aus rund 10 Prozent Asbestfasern und 90 Prozent Bindemittel. Er war die mit Abstand häufigste Asbestanwendung im Bau.

  • Eternit

    Eternit ist ein Markenname für Faserzement: vor 1990 oft mit Asbest, seither asbestfrei. Erkennungsmerkmale und was die Entsorgung kostet.

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