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Schwach gebundener Asbest

auch: schwachgebunden

Zuletzt aktualisiert am 23. September 2026

Schwach gebundener Asbest ist weich, leicht und bröselig; der Asbestanteil liegt oft über 60 Prozent, die Rohdichte unter etwa 1.000 kg/m³. Er gibt Fasern schon bei Erschütterung oder Luftzug ab und ist damit die deutlich gefährlichere und teurere Variante. Die Sanierung erfordert eine abgeschottete Baustelle mit Unterdruckhaltung und eine Freimessung danach. Bekanntester Fall ist Spritzasbest.

Woran erkennbar: Weich, faserig, leicht eindrückbar: Spritzasbest, Dämmschnüre, Leichtbauplatten. Auf unserer Seite: „Dämmung, Putz oder Verkleidung“.

Verwandte Begriffe

  • Spritzasbest

    Spritzasbest ist eine aufgespritzte Asbestschicht, die vor allem als Brandschutz auf Stahlträgern, in Tiefgaragen, Turnhallen und Hochhäusern verbaut wurde.

  • Fest gebundener Asbest

    Fest gebundener Asbest sitzt in einem harten Trägermaterial, meist Zement.

  • Freimessung

    Die Freimessung ist die Luftmessung nach Abschluss einer Sanierung im Innenraum.

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