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Asbest

Zuletzt aktualisiert am 23. September 2026

Asbest ist der Sammelbegriff für mehrere natürlich vorkommende Minerale, die sich in feinste Fasern aufspalten lassen. Diese Fasern sind hitze- und säurebeständig und billig, deshalb wurde Asbest jahrzehntelang in tausenden Bauprodukten verwendet. Man unterscheidet fest gebundenen und schwach gebundenen Asbest: Davon hängt ab, wie aufwendig und wie teuer eine Sanierung wird. Gefährlich wird er erst, wenn Fasern freigesetzt und eingeatmet werden; sie sind so fein, dass sie bis in die Lungenbläschen gelangen und dort dauerhaft liegen bleiben. Ob ein Material Asbest enthält, klärt nur eine Materialprobe.

Verwandte Begriffe

  • Asbestfasern

    Asbest ist ein natürlich vorkommendes Mineral. Die kritischen Fasern sind dünner als ein Tausendstel Millimeter und mit freiem Auge nicht sichtbar.

  • Fest gebundener Asbest

    Fest gebundener Asbest sitzt in einem harten Trägermaterial, meist Zement.

  • Schwach gebundener Asbest

    Schwach gebundener Asbest ist weich, leicht und bröselig; der Asbestanteil liegt oft über 60 Prozent, die Rohdichte unter etwa 1.000 kg/m³.

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